Wochenstruktur
Das Unterrichtspensum und der Fächerkanon entsprechen den
Rahmenbedingungen des Lehrplans des Kantons Zürich. Die herkömmliche
45-Minuten-Takt-Lektionentafel wurde weitgehend aufgelöst. Das Unterrichtsgeschehen teilt sich für die Lernenden an
der S i L vorwiegend in zwei Lehr-/
Lerngefässen auf. Input In Lerngruppen, die sich nach
Lernziel, nach Interessen und/oder nach Niveau ausrichten können, eignen sich
die Lernenden über darbietende Lehrformen wie Erzählung, Lehrgespräch, Demonstration,
Experiment und Vortrag Orientierungswissen oder Techniken zu einem
Lerngegenstand so weit an, dass sie fähig sind, selbstständig weiter arbeiten
und üben zu können. Freie-Still-Arbeit In der jahrgangs- und
niveaugemischten Stufengruppe arbeiten die Lernenden allein, zu zweit oder in
kleinen Gruppen an ihren Projekten und an ihren Lernaufträgen. Durch
die verstärkte Selbsttätigkeit der Lernenden im Lernteam ergeben sich für die sie coachenden Lehrkräfte
Freiräume, in denen sie Lernprozesse beobachtend begleiten und dort, wo es
angebracht ist, fachlich beratend einwirken können. Die Lehrkräfte
unterstützen die Schülerinnen und Schüler dabei auch indirekt über die
vorbereitete Lernumgebung und über ihre kontinuierlichen Rückmeldungen zum
beobachteten Arbeits-, Lern- und Sozialverhalten.
Erweiterte Lehr- und Lernformen (Arbeiten
nach Wochenplan, Arbeiten und Lernen nach individuellen und differenzierenden
Lernarrangements) fördern die Eigeninitiative, festigen das Selbstvertrauen,
die Lernfreude und den Leistungswillen der Jugendlichen.
Die rhythmisierte
Wochenstruktur bietet Halt, Raum sowie Zeit und vor allem die Ruhe und
Gelassenheit zum Lernen. So beginnt der Montag Morgen
generell mit der Wocheneinstimmung bzw. dem Klassenzirkel mit der
Wochenplanung. Im wöchentlich
stattfindenden altersdurchmischten und stufenübergreifenden Atelier-Unterricht bearbeiten
Schülerinnen und Schüler zusätzliche Lernangebote, die ausserhalb der
Kernfächer liegen und der Vielfalt unterschiedlicher individueller Interessen
und Begabungen Rechnung tragen. Mit der Anerkennung für Leistungen, die
ausserhalb des kognitiven Bereichs liegen, wächst
der Mut und das Selbstvertrauen für die Bewältigung von anspruchsvolleren
Anforderungssituationen. Die Fachaufsicht bietet eine über das Pflicht-Pensum hinaus reichende
optimale und massgeschneiderte Förderung der Kinder und Jugendlichen und
steht ihnen zur freiwilligen Nutzung zur Verfügung. Der Klassenrat oder die
Feier vor anstehenden Ferien bildet jeweils am Freitag
Nachmittag den gemeinsamen Wochenschluss. |
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